Bei traumhaftem Herbstwetter machten sich die jungen Adler des WSV Reit im Winkl am 4. Oktober auf den Weg nach Auerbach bei Erding zur 59. Halton Mini-Tournee.

Gleich geblieben sind die tolle Schanzenanlage und die wunderbare Verpflegung mit den berühmten Chips in Auerbach. Und doch gab es eine große Neuerung: das Wertungsformat. Statt nach Altersklassen können die Kinder nun entsprechend ihrem Leistungsstand in Leistungsklassen (LK) und auf passenden Schanzengrößen starten. Die Schnupperer springen auf der K10, die Leistungsklassen LK4 und LK3 auf der K22 sowie die LK2 und LK1 auf der K38. Ziel ist es, jedem Kind einen interessanten und anspruchsvollen Wettkampf zu ermöglichen, ohne es zu überfordern oder auszuschließen, wenn es beispielsweise eine größere Schanze noch nicht sicher beherrscht. Die Gesamtsieger der Mini-Tournee werden weiterhin auf der größten Schanze K38 in der LK1 ermittelt.
In eben dieser stärksten Klasse überzeugte Marinus Klauser mit dem ersten Platz, und Niklas Frohwieser machte mit Rang zwei den Reit im Winkler Doppelsieg auf der K38 perfekt!
Auf der K22 gewann Ella Postler die Wertung der LK3. Bei den Jungen erreichten Elia Finz Rang vier und freute sich zurecht sehr darüber. Martin Hauser kam gleich dahinter auf Rang fünf und Ferdinand Hinterberger belegte den sechsten Platz. Alle stellten sich der harten Konkurrenz in der jeweils stärkeren Klasse. Ganz neu auf der K22 ist Aurelie Wildbichler. Statt altersgemäß auf der K10 zu starten, ermöglichte das neue System ihr, schon auf der größeren Schanze zu springen und in der LK4 gegen die älteren Mädchen anzutreten. Wir gratulieren ihr zu diesem Mut und zum vierten Platz.
Auf der K10 springen Mädchen und Burschen aller Jahrgänge in einer Klasse. Als eine der Jüngsten gab Lina Postler richtig Gas und erreichte bei den Schnupperern einen sehr guten sechsten Platz.
Auch in der Kombination aus Skispringen und Crosslauf knüpften unsere besten Läufer an ihre super Sprungresultate an. Ella Postler gewann in der LK3. Bei den Jungen der LK3 belegte Elia Finz den vierten Platz, gefolgt von Martin Hauser auf Rang fünf. Aurelie Wildbichler erreichte in der weiblichen LK4 den vierten Platz.
In der LK1 der Jungen kam Marinus Klauser auf den zweiten Platz, Niklas Frohwieser belegte Rang drei. Bei den Schnupperern auf der K10 lief Lina Postler auf den fünften Platz nach vorne.
Sehr erfreulich war dieses Jahr, dass trotz vieler möglicher Ablenkungen wie das Lagerbauen im Wald, die Ernte im Maisfeld, das Verkosten von Kuchen, Chips und weiterer Schmankerl niemand den Skisprungwettkampf vergessen oder den Laufstart übersehen hat.


